Die europäische Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in Europa ist nicht gerade wenig in Anspruch genommen. In erster Linie geht es dabei um die Lebensmittelindustrie, denn hier ist zum einen der Bedarf gestiegen, zum anderen besteht der Wunsch der Verbraucher nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, im Idealfall aus Ökoanbau. Der biologische Landbau hat daher einen enormen Aufwind und es sind längst nicht mehr nur die Eltern kleiner Kinder, die auf das Ökosiegel achten. Da die landwirtschaftlichen Unternehmen die Vorgaben aber nicht allein umsetzen können, ist hier die Regierung der einzelnen Länder gefragt. Es müssen ausreichende Anreize für die Bauern geschaffen werden und es muss nach einer Förderung für sie gestrebt werden. Die Bauern sind mehr als genug in Anspruch genommen. Die klimatischen Bedingungen, mit denen sie beim Ackerbau klarkommen müssen, sind momentan nicht eben ideal. Die Jahre schwanken zwischen sehr nass und kühl sowie heiß und trocken. Beides ist nicht gut und die Folge sind hohe Einbußen bei den Ernten. Die Verdienstausfälle werden zum Teil durch Subventionen abgefangen, allerdings sind es nicht wenige Bauern, die dennoch in die Insolvenz gehen.

Gerade in Europa haben die Regierungen daher die Aufgabe, bessere Bedingungen zu schaffen. Das geht über die Einführung fester Regelungen für den Handel, damit die europäischen Unternehmen zu fairen Wettbewerbsbedingungen auf den Markt gehen können. In der Diskussion steht auch die Einrichtung der Präferenzvereinbarungen, die den Zugang der europäischen Lebensmittelindustrie zu den verschiedenen Märkten im Ausland erleichtern sollen. Wichtig ist des Weiteren, den Ökolandbau zu fördern, denn die Nachfrage nach Produkten aus diesem Bereich steigt, der Anbau ist jedoch deutlich teurer. Damit die Ökobauern dennoch ihre Produkte absetzen können, benötigen sie Subventionen, denn die Preise in dem Maße an die Verbraucher weiterzugeben, funktioniert nicht wirklich. Wird es zu teuer, nehmen die Verbraucher Abstand und versorgen sich mit Lebensmitteln aus dem Ausland – zu günstigeren Preisen, aber mit einer ungewissen Herkunft. Nicht vergessen werden darf dabei, dass endlich einheitliche Regelungen für das Biosiegel geschaffen werden müssen, denn dieses ist immer noch nicht geschützt und bietet den wirklichen Biobauern so nur bedingt einen Vorteil.

Egal, ob es sich nun um einen Lohnunternehmer, um einen Landwirt oder um eine Maschinengemeinschaft handelt: Alle sind auf hochleistungsfähige Ballenwickler angewiesen. Diese sollen möglichst umfangreich eingesetzt werden. So können mit den üblichen Modellen bis zu 1200 kg Gewicht aufgenommen werden, die Ballen, die damit entstehen, haben Maße zwischen 1,20 und 1,60 m im Durchmesser. Natürlich werden die Ballen mit Strechfolie umwickelt, wobei es auch hier unterschiedliche Stärken der Folien gibt.